Interactive Nonlinear Cross-Section Analysis Biaxial

Kurzbeschreibung

Das Programm INCA2 dient der interaktiven Berechnung beliebig zusammengesetzter Massivbauquerschnitte unter zweiachsiger Biegung mit Längskraft.
Folgende Berechnungen sind möglich:

Mit der gezeigten Oberfläche ist eine leichte und schnelle Eingabe sowie Änderung eines Querschnitts möglich. Zahlreiche Funktionen wie Schieben, Spiegeln, Rotieren etc. stehen dabei zur Verfügung. Die Rechenergebnisse werden sowohl in numerischer Form als auch in vielfältiger grafischer Form ausgegeben.

 
Entwicklung / Versionen

Das ursprüngliche Programm INCA2 wurde von Mai 1998 bis März 1999 entwickelt. In dieser Zeit wurde im Wesentlichen die Oberfläche programmiert. Die Rechenalgorithmen wurde als DLL vom Programm MasQueW übernommen, die bereits früher von Prof. Dr.-Ing. U.Quast. programmiert sowie von ehemaligen Mitarbeitern des Arbeitsbereiches erweitert wurden. INCA2 war damit in seinen Anfängen nur als Oberfläche für bereits entwickelte Rechenroutinen gedacht.
Auf Grund eigener Untersuchungen über das nichtlineare Tragverhalten von Stahlbetonkonstruktionen wurde die aktuelle Version gründlich überarbeitet. Neben einer Überarbeitung und Weiterentwicklung der Benutzeroberfläche wurde der Rechenkern von mir neu geschrieben. Eine wichtige Erweiterung ist die Definition der Spannungsdehnungslinien nach DIN 1045-1 bzw. EC2 für die nichtlineare Schnittgrößenermittlung sowie die Definition per Polygon / Spline, mit dem jedes experimentell ermittelte Materialverhalten problemlos abgebildet werden kann.

Folgende Neuerungen wurden im Rechenkern implementiert

 
Aktuelle Version von INCA2

Inzwischen ist das Programm INCA2 seit 2001 in Lehre und Forschung auch an anderen Universitäten im Einsatz. Über 400 Ingenieurbüros haben sich bisher kostenlos registrieren lassen und wenden das Programm in der Praxis an.
Seit ca. 4 Jahren ist die anfängliche Testphase insbesondere des Rechenkerns überstanden. Kleinere Fehler in der Programmoberfläche können natürlich trotzdem immer wieder auftreten.

Trotzdem sollte es sich jeder zur Pflicht machen, die Ergebnisse zumindest immer überschlägig zu prüfen. Viel zu häufig habe ich es bisher erlebt, dass Querschnitte bzw. Baustoffe falsch modelliert oder benutzt wurden. Durch Eingabe von falschen Baustoffkennwerten lässt sich jede noch so schlanke Stütze hinrechnen!

Nichtsdestotrotz gilt auch weiterhin:
Informationen über vorhandene Fehler und Verbesserungsvorschläge sind jederzeit willkommen!

Uwe Pfeiffer, 17. August 2005